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20. September 2017

In unserem europäischen Forschungsprojekt CMinaR konnten wir die ersten (Zwischen-) Ergebnisse veröffentlichen. Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Studieninhalten, mit denen Bildungs- und Berufsberater sich professionell auf Gespräche mit Geflüchteten vorbereiten können. Die ersten Vorarbeiten sind umfassende Literaturstudien in den fünf beteiligten Ländern Deutschland, Italien, Schweden, der Türkei und dem Vereinigten Königreich sowie die (Delphi-) Befragung von Experten und Betroffenen über die geeigneten Inhalte für solche Studienkurse in diesen Ländern. Die Ergebnisberichte zu beidem finden Sie auf der Projektseite www.CMinaR.EU unter dem Menüpunkt "Intellectual Outputs". Die transnationale Zusammenfassung zur Delphi-Befragung finden Sie als meine Publikation 2017c auf der Publikationsliste oder direkt im Volltext unter www.Kohnpage.de/Text2017c.pdf.


19. September 2017

Am 18. September 2017 konnte ich im Rahmen meines Impulsvortrags für den Fachtag des baden-württembergischen Netzwerks IQ meinen Vorschlag für ein System rationaler und emotionaler Steuerung hin auf mehr Zuwanderung für Deutschland vorstellen. Warum mehr? Das können Sie im ersten Teil meines Artikels zur beschäftigungsorientierten Beratung für Geflüchtete nachlesen. Sie finden ihn unter www.Kohnpage.de/Text2017a.pdf.

Das Foto zeigt den Rahmen der Veranstaltung. Es hat Spaß gemacht ... und zu zahlreichen Nachfragen und Diskussionen angeregt.

(C) Thomas Tröster
(C) Thomas Tröster

26. Juli 2017

Sind wir schon reif genug?
Neuer Eröffnungsvortrag in Stuttgart


Angelehnt an einen bekannten Werbespruch könnte man sagen: "Nie war es so wertvoll wie heute." Seit vielen Jahren arbeitet das Netzwerk "Integration durch Qualifizierung", den meisten bekannt als "IQ", konzentriert für die beschäftigungsorientierte Beratung und Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Im September richtet der baden-württembergische Teil des Netzwerks seinen großen Fachtag in Stuttgart aus. Thema ist die "Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Erfolge, Herausforderungen, Perspektiven". Ich freue mich sehr, dass ich den Auftakt für dieses große Experten-Forum formulieren darf. Am 18. September 2017 spreche ich im GENO-Haus Stuttgart über die Frage: "Sind wir schon reif genug? - Ganzheitliche Integrationskonzepte brauchen eine aufnahmefähige Gesellschaft". Wer dabei sein möchte, kann sich ab demnächst anmelden auf der Seite www.Netzwerk-IQ-BW.de 


24. Juni 2017

Anfang Oktober 2017 wird in Padua eine dreitägige internationale Konferenz stattfinden, bei der es darum gehen soll, wie wir mit Bildungs- und Berufsberatung Prozesse der Gleichstellung und Inklusion unterstützen können. Am 5. Oktober kann ich dort meine Ideen zur Ausrichtung der Beratung an den Themen und Bedarfen gelüchteter Menschen einbringen. (siehe Vorträge)

Gleich in der nächsten Woche, am Freitagabend (30. Juni 2017) spreche ich bei einer großen Orientierungsveranstaltung für die Eltern von Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zum Abitur. Thema wird der immer wieder zu Unrecht in Zweifel gezogene Arbeitsmarkt für Akademiker sein. Die Veranstaltung findet im CongressCenter Pforzheim statt.



28. April 2017

Der kürzlich erschienene Aufsatz "Spezifische Berufsberatung für geflüchtete Menschen - Schlüssel zur Nutzung eines bedeutenden Fachkräftepotenzials" ist nun auch in englischsprachiger Fassung erhältlich unter www.Kohnpage.de/Text2017b.pdf .

 

 

4. April 2017

Ende Mai werde ich die Gelegenheit erhalten, das Konzept einer für Geflüchtete optimierten beschäftigungsorientierten Beratung an der Lomonossow-Universität in Moskau vorzustellen. Im Rahmen einer Sommer School on Migration werde ich hierzu einen Input geben: "Helping Refugees to Work - The Approach of Enhanced Public Vocational and Career Guidance in Germany".

 

 

1. März 2017

Eine Erläuterung meines Entwurfs für Studieninhalte zur spezifischen Ausbildung von Bildungs- und Berufsberatern für Geflüchtete wird demnächst in folgendem Handbuch-Artikel erscheinen:

     "Spezifische Berufsberatung für geflüchtete Menschen - 

      Schlüssel zur Nutzung eines bedeutenden Fachkräftepotenzials"

Der Artikel kann unter der Adresse www.Kohnpage.de/Text2017a.pdf abgerufen werden. Eine englischsprachige Übersetzung ist geplant. (siehe auch im Bereich Publikationen)

 

 

1. Dezember 2016

Das Erasmus-Forschungsprojekt CMinaR ist mit einer zweitägigen Auftaktveranstaltung in die Umsetzung gestartet. In CMinaR entwickeln sechs europäische Länder gemeinsam Studien- und Weiterbildungsinhalte für die spezifische Bildungs- und Berufsberatung für Geflüchtete. Noch existiert keine Internetpräsenz. Demnächst wird aber die Adresse www.CMinaR.EU freigeschaltet. (siehe auch im Bereich Expertisen)

 

 

19. August 2016

HdBA lehrt Beratung für Geflüchtete

 Die Zuwanderungspolitik hat gelernt: Deutschland möchte Geflüchtete mit Bleibeperspektive möglichst schnell in Ausbildung und Arbeit integrieren. Damit das gelingt, braucht es auch gut vorbereitete Beraterinnen und Berater in den Agenturen für Arbeit und Jobcentern. In einer intensiven Studienwoche zur „Beschäftigungsorientierten Beratung für Geflüchtete" wurden deshalb jetzt erstmals Studierende mit spezifischen Themen für diese anspruchsvolle Aufgabe vertraut gemacht. Auf dem Lehrplan standen Themen wie die Bildungssysteme in Eritrea und Syrien, Möglichkeiten der Visualisierung in der Beratung oder der Einsatz von Dolmetscherdiensten bis hin zum Verfahren und zur Finanzierung der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Basis für diese Lehrveranstaltung war ein Themenkanon, den HdBA-Dozent Karl-Heinz P. Kohn in einer Delphi-Studie für das Netzwerk IQ schon 2011 vorgelegt hatte. Mitwirkende Dozenten waren sowohl Praktiker wie Führungskräfte aus der Bundesagentur für Arbeit, aber auch Mitarbeiter des IQ-Netzwerks und ein syrischer Konfliktforscher.

Fortsetzung wird dieses Pilotprojekt in regelmäßigen Lehrveranstaltungen an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit finden. Dann sollen auch Themen wie der Umgang mit Traumatisierungserfahrungen oder Methoden der Kompetenzbilanzierung für Geflüchtete behandelt werden. In einem von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekt wird die HdBA entsprechende akademische Lehrinhalte auch im Verbund mit anderen europäischen Ländern entwickeln. Damit will die HdBA die Beratungsdienste der Bundesagentur bei ihrer neuen Aufgabe fundiert unterstützen und dazu beitragen, dass die Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit zur gemeinsamen europäischen Sache werden kann.

Der Anteil der HdBA-Studierenden, die sich inhaltlich auf die Beratung von Geflüchteten vorbereitet fühlten, wuchs von 10,8 % vor der Studienwoche auf 69,5 % am Ende dieser Pilotveranstaltung.